Geschichte des Rathauskellers

Der Rathauskeller wurde 1968 errichtet.
Als erste Pächter waren Reingruber "Schorsch" Georg (†) und seine Frau Hanna die Kellerwirtsleute. 1981 endete das Pachtverhältnis wegen Schorsch's Pensionierung.
1981 bis Dezember 1985 war Hildegard "Susi" Wiesmüller (†) die Rathauskeller Pächterin.
Vom Palmsonntag 1986 bis Ende 2006 führte Werner Gahleitner, bis 1996 gemeinsam mit Willi Mayr, das Lokal.
Von Ostern 2007 bis September 2009 führte Marc Leonforte den Rathauskeller.
Seit 18. Jänner 2010 gibt’s die Crêperie im Rathauskeller, Familie Pinaton Antoine und Cornelia (früher Priesner, St. Peter/Wbg.) mit den Kindern Marie und Louis.

Geschichte der Galettes und Crêpes

Die Geschichte der Galettes ist eng verbunden mit dem Buchweizen, die wichtigste Zutat. Dieses dreieckige, schwarz glänzende Korn stammt aus Nordostasien und kam im 14. Jahrhundert nach Europa. Vor allem in die Bretagne, da dort das perfekte Klima - wenig Sonne und viel Regen – für den Anbau herrscht. Der mit den Kreuzrittern nach Frankreich gebrachte Buchweizen wurde wegen seiner dunklen Farbe auch sarasin genannt und war bei den bretonischen Bauern rasch eine beliebte Feldfrucht, da er innerhalb von nur 4 Monaten reif war und zudem noch auf den kargen Böden im Inneren der Bretagne gedieh. 

Zu einem Brauch der bretonischen Frauen gehörte es, die erste in ihrem neuen Heim gebackene Galette als Tribut für die früheren Hausbewohner auf den Schrank zu werfen. Das sollte Schutz für den Nachwuchs und häusliches Glück bringen. Angeblich musste in früherer Zeit jede bretonische Braut an ihrem Hochzeitstag Crêpes backen, um ihre hausfraulichen Fähigkeiten (und damit ihre Ehetauglichkeit) unter Beweis zu stellen.

Traditionell werden Galettes nur aus Buchweizenmehl, Wasser und Salz hergestellt. Dadurch erhält er eine graue Farbe. Manchmal kommen Eier, Milch, Honig oder etwas Öl in den Teig. Außerdem wird der Geschmack manchmal mit Weizenmehl im Verhältnis 1:10 bis 1:2 zum Buchweizenmehl abgerundet. Unser Teig liegt bei eins zu zehn.

Die süßen Crêpes hingegen werden seit etwa 100 Jahren aus Weizenmehl zubereitet. In unserer Küche verwenden  wir eine Mischung aus Weizen- und  Buchweizenmehl, so dass sogar
unsere süßen Crêpes nahrhaft sind.